Vanillefisch

Vanille in einem nicht-süßen Gericht? Darf die das denn?
vanilla fishJa, darf sie. Erstens schmeckt echte Vanille, wenn man mal gedanklich weggeht von pickig-zuckrigem Eis und gelb eingefärbten Topfendingern, sehr würzig und überhaupt nicht süßlich und zweitens gibt es einen alt-österreichischen Präzedenzfall: Vanillerostbraten!*

Basierend auf einem Rezept von Jamie Oliver:
Mark einer Vanilleschote auskratzen und in ein kleines, beschichtetes Pfännchen geben. 1 TL Butter auf sehr niedriger Hitze mit dem Vanillemark schmelzen lassen, die Schotenhülse dazugeben, Hitze aufdrehen, Fischfilet hineinlegen, eine Minute pro Seite garen, mit Zitronenzesten bestreuen, salzen und mit einer 3 EL Tasse Weißwein aufgießen, dann ungefähr doppelt so viel Obers oder Cremefine einrühren. Ta-dah! Total einfach, macht aber ordentlich was her.

* jaja, Elisabeth weiß schon, dass der Zwiebelrostbraten in Wien nur deswegen Vanillerostbraten heißt, weil die Zwiebel scherzhaft die “Vanille des kleinen Mannes” genannt wurde in einer Zeit, als die hohen Herrschaften sich ihre teure Vanille über alles gestreut haben, weil sie angeben wollten. Aber irgendwie musste ich euch ja zum Weiterlesen bewegen.

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One thought on “Vanillefisch

  1. Pingback: in den töpfen der österreichischen foodblogger | Ö Food Blogger

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