The Green Smoothie Madness

Elisabeth isst nicht, sondern trinkt.

Nicht was ihr jetzt denkt. Elisabeth trinkt grüne Smoothies. Im generellen Cleansing-Wahn gefangen scheinen grüne Smoothies noch die netteste Option zu sein – Dinner Cancelling hat zu schreckliche Auswirkungen auf meine Sozialkompetenzen, von Salaten hab ich momentan die Nase voll, und ein Entsafter ist mir auch gerade ins Haus geschneit. Grüne Smoothies also.

Die Idee ist, all das Grünzeug zu pürieren, das man normalerweise nicht essen würde weil es einem einfach nicht schmeckt. Kohl scheint hier wieder ganz hoch im Kurs zu stehen, hat aber bei Elisabeth kein Leiberl (die Erinnerung an den wochenlang hartnäckig im Haus wabernden Kohlgestank nach den Kale Chips ist einfach noch zu stark), Elisabeth verlegt sich also auf die netteren friedlicheren und, dare I say it, unauffälligeren Grünzeugsorten wie Mangold, Spinat und Brokkoli.

Nach einer weiteren idiotischen Idee, nämlich den Tag mit einem grünen Smoothie als Frühstück zu beginnen (rückblickend war die Petersilie wohl das größte Problem) und mit einem Lunch aus grünem Smoothie (auch der Sellerie war nicht optimal) fortzufahren um ihn dann mit einem Abendessen aus – jawohl –  grünem Smoothie zu beenden, hat Elisabeth herausgefunden, worin das Problem liegt.

Als Smoothie ist das Grünzeug grauslich.

Erstaunlich gut schmeckt es aber, wenn man

a) das Verhältnis Gemüse zu Obst auf ca 60 zu 40 bringt und

b) statt es mit Wasser zu pürieren in den Entsafter wirft. Dann kann man den klaren dünnflüssigen Saft trinken und den Pulp essen, den die Maschine übriglässt. Hat außerdem den Vorteil, dass man tatsächlich etwas mit einem Gaberl aufspießen und kauen kann, psychologisch nicht zu unterschätzen.

grüner smoothie

1/2 Pkg aufgetauter TK-Spinat
1/2 Kopf Brokkoli
1 kleiner Apfel
1/2 bis 1 Banane, je nach individueller Grünzeugtoleranzschwelle

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2 thoughts on “The Green Smoothie Madness

  1. Hallo Elisabeth,

    Ich würde dir gerne ein paar Tipps geben um dein Grüne Smoothies Erlebnis zu verbessern:
    – Gemüse (die Früchte der Pflanzen nicht mit Obst mischen, insbesondere stärkehaltiges Gemüse wie Karotten, Knollensellerie)
    – Kohl, Brokkoli & Co überhaupt nicht roh essen, oder wenn dann in sehr geringen Mengen – wird normalerweise gekocht oder gedünstet um die blähenden Stoffe zu beseitigen
    – Stattdessen einfach reichlich Blattgrün nehmen (Babyspinat & saisonale Salate, Batavia, Zuckerhut, Endivie, Kopfsalat, Mangold, Chicoree usw)
    – Zu Süßes (Bananen, Erdbeeren, usw.) und zu säurehaltiges Obst (Zitrone, Orange, Kiwi, Grapefruit, usw.) nicht miteinandern kombinieren
    – Weniger Wasser, zuviel Wasser verdünnt die Magensäure und verschlechtert die Verdauung. Im Obst ist bereits viel Wasser enthalten.
    – Zur Verbesserung des Geschmackes 1 Spezialzutat wie Honig, Birkenzucker, Vanille, Zimt, Stevia, Ingwer, Chili usw ;)

    Hoffe dass dir damit die grünen Smoothies besser schmecken und besser bekommen.

    Viele Grüße aus Wien,
    Roman

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    • Wow, vielen Dank für die ausführlichen Tips! Ich habe gestern meinen Brokkoli kurz “angekocht” vor dem Entsaften und das hat den Geschmack schon mal ziemlich verbessert. Ein wenig Ingwer verwende ich gerne, das schmeckt wirklich gut :) Liebe Grüße, Elisabeth

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