Hyderabadisches Orangenrind

Hyderbad ist eine mittel-südlich gelegene Region Indiens, deren Herrscher sich gerne hübsche Türkinnen und Perserinnen angelacht haben, weil die mit einem Bonus kamen: Nahostküche!

So hat es sich zugetragen, dass eines Tages eine zarte persische Schönheit edlen Geblüts von ihren Dienerinnen in ihr Hochzeitsgewand gehüllt wurde und ihn ihre prachtvollste Kutsche getragen wurde. In ihrer Angst, sie möge ihrem hyderabadischen Herrscherbräutigam nicht gefallen, rief sie nach ihrer Köchin. Diese, eine langgediente und vor allem weise Frau, gab ihr sicherheitshalber noch ein paar Orangen, kandierte Orangenschalen und Tahinepaste mit in die Kutsche. Liebe geht ja durch den Magen.

1 große Zwiebel in Ringe schneiden, anbräunen. 2 gehackte Knoblauchzehen und gleichviel gehackten Ingwer dazugeben, 2 TL Cumin und 1 TL gemahlenen Koriander dazugeben, kurz vom Herd nehmen um 3 EL Joghurt einzurühren. 1/2 kg Rinderfaschiertes dazugeben und in dramatischer Abweichung von den üblichen Anweisungen gleich rühren, damit keine Klümpchen bleiben. 1 TL Kurkuma und 1-2 TL Cayennepfeffer dazugeben, die Schale und den Saft einer Orange dazugeben (ev noch etwas mehr Saft, wer hat). Salzen und 20-30 min geschlossen köcheln lassen. Zum Schluss einen TL Garam Masala (oder Mogul Masala, wer hat, immerhin waren die Herrscher Hyderabads die berühmten Mogul). Eine Handvoll frische Minze und eine große Handvoll frischen Koriander dazugeben.

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