Ungarische Tarhonyasuppe

Ein All Time Star der Elisabethanischen Küche. Oft kommt man mit Hunger und einem Appetit auf Pikantes heim, hat aber keine Lust einkaufen zu gehen, geschweige denn zu kochen. Voila die Lösung: Diese Suppe braucht genau 4 Zutaten, die man immer zuhause hat, und nach dem Zwiebel schneiden kann man sie sich selbst überlassen, den Timer stellen und sich aufs Sofa werfen. Vollprofis kaufen überhaupt gleich den gehackten Zwiebel aus dem Tiefkühlregal und eliminieren so auch noch den letzten Hauch von Arbeit.

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Einen Zwiebel (falls ein halber noch im Kühlschrank wartet, reicht der auch) kleinhacken, im Suppentopf in wenig Öl andünsten. Wenn er beginnt zu bräunen, eine knappe Tasse voll Tarhonyas dazugeben und kurz mitbräunen lassen, bis sie golden sind. 2 EL “edelsüßes” (warum edel, weiß das wer?) Paprikapulver hineingeben, sofort mit einem halben bis dreiviertel Liter Wasser aufgießen. Die entsprechende Menge Rindessawürferl hineinwerfen, aufkochen lassen, Hitze zurückdrehen auf ein sanftes Simmern, Deckel drauf, Timer auf 10-15 Minuten und ab aufs Sofa. Oder zum Schreibtisch, “edelsüß” googeln.

Tarhonyas sind übrigens sowas wie knopfförmige ungarische Spätzle, von meiner Mutter immer Wuggis genannt. Man findet die Wuggis im Pastaregal, meist aus unerfindlichen Gründen neben den getrockneten Tortellini.

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